Unterstützung mehrerer Geräte
Überblick
Device Control kann mehrere Android-Geräte für dasselbe Chastify-Konto synchronisieren.
Dies ist nützlich, wenn ein Träger ein Haupttelefon und ein Ersatztelefon, einen Emulator zum Testen oder ein Ersatztelefon besitzt, das vor der Ausmusterung des alten Telefons vorbereitet wird.
Die wichtigste Regel lautet:
- Gerätesteuerungssitzungen und -regeln gelten auf Kontoebene.
- Nutzung, App-Inventar, Berechtigungen und Laufzeitstatus beziehen sich auf Geräteebene.
Dadurch wird verhindert, dass ein Telefon den Live-Status eines anderen Telefons überschreibt, während der Controller den Träger weiterhin mit einem gemeinsamen Regelsatz verwalten kann.
Was wird geräteübergreifend geteilt?
Die aktive Gerätesteuerungssitzung wird für das Trägerkonto gemeinsam genutzt. Diese Einstellungen gelten normalerweise für jedes synchronisierte Android-Gerät:
- Festlegung des täglichen Bildschirmzeitlimits
- Zeitfenster
- Blockierte Apps
- Geschützte oder stets verfügbare Apps
- Browser-Steuerungseinstellungen
- Einstellungen für die Filterung von Webseiten für Erwachsene
- Screenshot- und Standortfreigabestatus
- Zustand der Selbstkontrolle oder Kontrolle durch den Schlüsselhalter
Wenn der Controller eine App blockiert, die Browserfilterung aktiviert oder das tägliche Bildschirmzeitlimit ändert, soll die Änderung mit allen aktiven Android-Geräten des jeweiligen Nutzers synchronisiert werden.
Welche Daten werden pro Gerät erfasst?
Jedes Android-Gerät meldet seine eigenen Laufzeitdaten:
- Gerätename und Modell
- Online- oder zuletzt gesehen-Status
- Heutige Bildschirmzeit
- Heutige App-Nutzung
- Installierte Apps
- Gesundheitsgenehmigung
- Gerätebesitzerstatus
- AI Content Shield Laufzeitstatus
- Laufzeitstatus des Familien-VPNs
- Browser blockiert Laufzeitstatus
Die Keyholder-Ansicht verwendet die Laufzeitdaten des ausgewählten Geräts zur Anzeige von Nutzungs- und Gesundheitsstatus.
Wie Tageslimits funktionieren
Der Controller legt ein tägliches Bildschirmzeitlimit fest, aber jedes Android-Gerät erfasst die Nutzung separat.
Beispiel:
- Das Tageslimit ist auf 4 Stunden festgelegt.
- Telefon A war heute 3 Stunden in Betrieb.
- Telefon B hat heute 30 Minuten genutzt.
Telefon A hat noch 1 Stunde Akkulaufzeit. Telefon B hat noch 3 Stunden und 30 Minuten Akkulaufzeit.
Das gleiche Modell gilt für Bildschirmzeitlimits und Startlimits von Apps: Die Regel ist einheitlich, aber jedes Gerät verfolgt seine eigene Nutzung und seine eigenen Starts.
So funktioniert die App-Blockierung
Blockierte Apps, geschützte Apps und Browserregeln werden innerhalb der aktiven Gerätesteuerungssitzung geteilt.
Wenn eine blockierte App auf mehreren synchronisierten Android-Geräten vorhanden ist, versucht Chastify, die Blockierung auf jedem Gerät durchzusetzen. Wenn eine App nur auf einem Gerät vorhanden ist, betrifft sie nur dieses eine Gerät.
Geschützte Apps stehen auch nach Ablauf des Bildschirmzeitlimits weiterhin zur Verfügung. Die in geschützten Apps verbrachte Zeit wird nicht auf das tägliche Bildschirmzeitlimit angerechnet.
Schlüsselhalteransicht
Wenn ein Träger über mehr als ein synchronisiertes Android-Gerät verfügt, können im Dashboard des Schlüsselträgers mehrere Gerätesteuerungseinträge für denselben Träger angezeigt werden.
Jeder Eintrag sollte, sofern verfügbar, die Gerätebezeichnung verwenden, zum Beispiel:
- Samsung Galaxy S24+
- Google Pixel 8
- Android Emulator
Öffnen Sie das Gerät, das Sie untersuchen möchten, bevor Sie die Nutzung, installierte Apps, den Berechtigungsstatus oder die Gerätesicherheitseinstellungen überprüfen.
Träger-Setup-Ansicht
Auf Android zeigt die Seite „Gerätesteuerung“ den aktuellen Status des Geräts an.
Öffnet derselbe Nutzer Chastify auf einem anderen Android-Gerät, meldet dieses Gerät nach der Synchronisierung einen separaten Status-Snapshot. Dadurch kann Chastify zwischen dem Haupttelefon, einem Ersatztelefon und Testgeräten unterscheiden.
Kontrolle beenden
Wenn die Gerätesteuerung beendet wird, werden die für die Sitzung aktiven Beschränkungen aufgehoben.
Chastify speichert möglicherweise Geräteinventardaten wie Gerätename, installierte Apps und den Zeitpunkt des letzten Berichts. Dies erleichtert die Geräteidentifizierung und zukünftige Einrichtung. Der aktive Laufzeitsperrstatus sollte nach Beendigung der Steuerungssitzung nicht bestehen bleiben.
Web-Fallback-Datensätze
Die Durchsetzung der Gerätesteuerung ist Android-nativ. Browser- oder reine Websitzungen können zwar eingeschränkte Fallback-Statusdatensätze erstellen, diese Datensätze stellen jedoch keine wirklich steuerbaren Android-Geräte dar.
Für die eigentliche Gerätesteuerung verwenden Sie die von der App Chastify Android gemeldeten Geräte Android.
Fehlerbehebung bei mehreren Geräten
Falls ein Gerät fehlt:
- Öffnen Sie Chastify auf dem Gerät Android.
- Gehen Sie zu Gerätesteuerung.
- Berechtigungen prüfen.
- Führen Sie gegebenenfalls eine manuelle Synchronisierung durch.
- Kehren Sie zur Ansicht des Schlüsselinhabers zurück und aktualisieren Sie die Seite.
Wenn ein Gerät als veraltet oder offline angezeigt wird, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass alle Geräte offline sind. Überprüfen Sie jedes synchronisierte Gerät einzeln.